Hesch gwüsst ...?

Die Eisenbahn "Läufelfingerli"

 

Heimatkunde. Beschreibende und geschichtliche Darstellung der Gemeinde Läufelfingen. 1865 von Lehrer H. Buser

 

Verlauf des Prozesses, Einleitung

Es wurden nun weitere Versuche zu gütlicher Einigung des Streites gemacht, jedoch ohne Erfolg. Das Direktorium behauptete nämlich, die sogenannten warmen Quellen seien nie ins Hombugertal geflossen und weigerte sich darum, diese ebenfalls hervorzuleiten. Daraufhin stellte die Regierung unterm 11. August 1858 an den Vorstand der schweizerischen Kommission das Ansuchen, nach Massgabe des Berner Vergleichs den Prozess an die Hand zu nehmen, welchem Wunsche auch sofort entsprochen wurde. Dr. Schauenburg von Zürich war basellandschaftlicher Anwalt.

In der Klageschrift waren folgende Quellen als abgegraben bezeichnet und das Quantum Wasser per Stunde angegeben:

    1.     Gipsiquelle                   3`700 Kubikfuss

    2.     Färberbrunnen              1`230 Kubikfuss

    3.     Pulviseibach                   920 Kubikfuss

    4.     Murenquelle                    740 Kubikfuss

    5.     Murenhausbrunnen        308 Kubikfuss

    6.     Pulviseibrunnen              308 Kubikfuss

    7.     Quelle im Auch               370 Kubikfuss

    8.     Verschiedene                 896 Kubikfuss

      Summe                       8`472 Kubikfuss

Nr. 1, 2 und 7 wurden als Zuflüsse der kalten Quellen angenommen, die übrigen als die warmen.

 

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