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Historische Bahnbauten "Läufelfingerli"

Thürnen

 

   
 
Bahnwärterhaus Hauptstrasse
   
Kilometer 22.156
Adresse Hauptstrasse 5
Baujahr, Umbau 1855, umgebaut
Bauherrschaft

SCB

   
In Thürnen stehen die beiden nördlichsten von zwölf Bahnwärterhäuschen, die die SCB zwischen Sissach und der Aare errichten liess. Sie entstanden nach den "Normalplänen" von Architekt Ludwig Maring. Ihr Abstande entsprach der Hörweite von Signalhörnern, mir denen anfänglich jeder Zug von einem Bahnwärterhäuschen zum nächsten angekündigt wurde. Die Bahnwärter kontrollierten täglich ihren Streckenabschnitt und besorgten, oft mithilfe der Familie, einfache Unterhaltsarbeiten wie Gras mähen am Bahndamm. Die Bahnwärterhäuser wurden mehrwach den wachsenden Anspüchen an Einfamilienhäuser angepasst. Die SBB verkaufte in den letzten Jahren die meisten an ihre Bewohner. Das Bahnwärterhaus beim Bahnübergang an der Hauptstrasse wurde vergleichsweise wenig verändert. Eine hohe Gartenmauer trennt es heute vom Trasse ab.

Quelle: "Die obere Hauensteinlinie - Bahnbauten seit 1853", Architektur- und Technikgeschichte der Eisenbahnen in der Schweiz, Band 2, 

Scheidegger& Spiess Verlag, Zürich 2009. ISBN 978-3-85881-287-2


Durchlass Homburgerbach
Kilometer 22.297
Adresse Nähe Hauptstrasse 15
Baujahr, Umbau 1854-1856
Bauherrschaft

SCB

Architekt Karl von Etzel, Adam & Comp., Allschwil
 
Das aus Kalkstein gemauerte Gewölbe mit Rundbogenprofil am grössten Bachdurchlass für das Hauptgewässer des Homburgertals ist gut erhalten.

Quelle: "Die obere Hauensteinlinie - Bahnbauten seit 1853", Architektur- und Technikgeschichte der Eisenbahnen in der Schweiz, Band 2, 

Scheidegger& Spiess Verlag, Zürich 2009. ISBN 978-3-85881-287-2


Unterführung Böckterstrasse
Kilometer 22.541
Adresse Böckterstrasse
Baujahr, Umbau 1854-1856
Bauherrschaft

SCB

Architekt Karl von Etzel, Adam & Comp., Allschwil
 
Die Unterführung der Strasse von Thürnen nach Böckten mit Hufeisenprofi ist der breiteste noch aus der Bauzeit erhaltene Durchlass auf der ganzen Linie.

Quelle: "Die obere Hauensteinlinie - Bahnbauten seit 1853", Architektur- und Technikgeschichte der Eisenbahnen in der Schweiz, Band 2, 

Scheidegger& Spiess Verlag, Zürich 2009. ISBN 978-3-85881-287-2


Bahnwärterhaus Rebgasse
Kilometer 23.029
Adresse Rebgasse 20
Baujahr, Umbau 1855, mehrfach um- und angebaut
Bauherrschaft

SCB, SBB, privat

Architekt

Ludwig Maring, Adam & Comp., Allschwil

 
Das Bahnwärterhaus an der Rebgasse wurde umgebaut und durch einen grossen Anbau erweitert. Die Form und die Fenstereinteilung des Altbaus sind aber erhalten und gut erkennbar.

Quelle: "Die obere Hauensteinlinie - Bahnbauten seit 1853", Architektur- und Technikgeschichte der Eisenbahnen in der Schweiz, Band 2, 

Scheidegger& Spiess Verlag, Zürich 2009. ISBN 978-3-85881-287-2


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"Die obere Hauensteinlinie - Bahnbauten seit 1853", Architektur- und Technikgeschichte der Eisenbahnen in der Schweiz, Band 2, 

Scheidegger& Spiess Verlag, Zürich 2009. ISBN 978-3-85881-287-2

 

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