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Historische Bahnbauten "Läufelfingerli"

Trimbach

 

am 01.05.1858 erreichte der erste Zug via Basel, Sissach, Läufelfingen-> Olten

 
Hauenstein Südportal
   
Kilometer 33.494
Adresse Cheibelochweg
Baujahr, Umbau 1853-1858, 1938, 1953, 1974-1976, 2006
Bauherrschaft SCB, SBB
Architekt, Baufirma Karl von Etzel, Thomas Brassey
   
Der Hauensteintunnel ist aus bahnhistorischer Sich das wichtigste Bauwerk der alten Hauensteinlinie. Mehr...........

Quelle: "Die obere Hauensteinlinie - Bahnbauten seit 1853", Architektur- und Technikgeschichte der Eisenbahnen in der Schweiz, Band 2, 

Scheidegger& Spiess Verlag, Zürich 2009. ISBN 978-3-85881-287-2


Bahnwärterhaus Cheibeloch
Kilometer 33.548
Adresse Cheibelochweg
Baujahr, Umbau 1857/58
Bauherrschaft SCB, SBB
Architekt, Baufirma Ludwig Maring, Baur & Comp., Trimbach
 
Das hell verputzte ehemalige Bahnwärterhaus mit roten Läden ist noch vergleichsweise nahe am Originalzustand (siehe auch Thürnen und Diepflingen). Zur Tunnelbauzeit war hier ein Werkplatz mit mehreren Werkstattgebäuden, einem Pulvermagazin, vier Wohnbaracken und einer Speisehütte für die Arbeiter eingerichtet.

Quelle: "Die obere Hauensteinlinie - Bahnbauten seit 1853", Architektur- und Technikgeschichte der Eisenbahnen in der Schweiz, Band 2, 

Scheidegger& Spiess Verlag, Zürich 2009. ISBN 978-3-85881-287-2


Bahnwärterhaus Miesern
Kilometer 33.932
Adresse Grabenweg
Baujahr, Umbau 1858, umgebaut
Bauherrschaft SCB, SBB
Architekt, Baufirma Ludwig Maring, Baur & Comp., Trimbach
 
Das ehemalige Bahnwärterhau mit hellem Putz und dunkelgrünen Läden wurde nach den SCB Normalplänen von Ludwig Maring erstellt, später ausgebaut und vor kurzem renoviert. Der Eingang liegt heute im Anbau, der über die ganze Haustiefe verlängert wurde (siehe auch Thürnen und Diepflingen). Von 1944 bis 1975 betrieb hier die SBB die Wintersport-Haltestelle Miesern; der Skilift und die Sprungschanze sind längst verschwunden.

Quelle: "Die obere Hauensteinlinie - Bahnbauten seit 1853", Architektur- und Technikgeschichte der Eisenbahnen in der Schweiz, Band 2, 

Scheidegger& Spiess Verlag, Zürich 2009. ISBN 978-3-85881-287-2


Unterführung Hauensteinstrasse
Kilometer 34.518
Adresse Hauensteinstrasse
Baujahr, Umbau 1965
Bauherrschaft SBB
 
Beim Bau der Hauensteinstrasse 1965 wurde der Durchlass im Bahndamm ersetzt. Er war zu schmal geworden, obwohl es die breiteste nach SCB-Normalien gebaute Unterführung war. Der Damm wurde abgetragen und die breite Lücke mit einer Hohlkastenträger aus Stahlbeton überbrückt.

Quelle: "Die obere Hauensteinlinie - Bahnbauten seit 1853", Architektur- und Technikgeschichte der Eisenbahnen in der Schweiz, Band 2, 

Scheidegger& Spiess Verlag, Zürich 2009. ISBN 978-3-85881-287-2


Durchlass Dorfbach
Kilometer 34.474
Adresse Parkplatz Ende Hochgasse
Baujahr, Umbau 1854-58
Bauherrschaft SCB
Ingenieur, Baufirma Karl von Etzel, Baur & Comp., Trimbach
 
Westlich der Unterführung der Hauptstrasse befindet sich der Durchlass durch den Bahndamm für den Dorfbach. Das Gewölbe entspricht den SCB-Normalien, ist aber heute mit Spritzbeton verkleidet.

Quelle: "Die obere Hauensteinlinie - Bahnbauten seit 1853", Architektur- und Technikgeschichte der Eisenbahnen in der Schweiz, Band 2, 

Scheidegger& Spiess Verlag, Zürich 2009. ISBN 978-3-85881-287-2


Durchgang westlich vom Feldliweg
Kilometer 34.976
Adresse westlich des Feldliwegs
Baujahr, Umbau 1854-58
Bauherrschaft SCB
Ingenieur, Baufirma Karl von Etzel, Baur & Comp., Trimbach
 
Der Schmale, nach den "Normalien für gewölbte Brücken und Durchlässe" der SCB gemauerte Durchgang wurde 1974 aufgehoben. Der bergseitige Eingang wurde beim Ausbau des Schützwegs zugeschüttet.

Quelle: "Die obere Hauensteinlinie - Bahnbauten seit 1853", Architektur- und Technikgeschichte der Eisenbahnen in der Schweiz, Band 2, 

Scheidegger& Spiess Verlag, Zürich 2009. ISBN 978-3-85881-287-2


Unterführung Feldliweg
Kilometer 35.098
Adresse Feldliweg
Baujahr, Umbau 1854-1858
Bauherrschaft SCB
Ingenieur, Baufirma Karl von Etzel, Baur & Comp., Trimbach
 
Die Unterführung entspricht den "Normalien für gewölbte Brücken und Durchlasse" der SCB von 1853/54. Mit Ausnahme der Blechabdeckung ist sie im ursprünglichen Zustand erhalten, sie wurde 2006 saniert.

Quelle: "Die obere Hauensteinlinie - Bahnbauten seit 1853", Architektur- und Technikgeschichte der Eisenbahnen in der Schweiz, Band 2, 

Scheidegger& Spiess Verlag, Zürich 2009. ISBN 978-3-85881-287-2


Unterführung Brühlmattstrasse
Kilometer 35.329
Adresse Brühlmattstrasse
Baujahr, Umbau 1854-1858
Bauherrschaft SCB
Ingenieur, Baufirma Karl von Etzel, Baur & Comp., Trimbach
 
Die Unterführung, ausnahmsweise mit Rundbogenprofil, ist im ursprünglichen Zustand erhalten und wurde 2006 saniert.

Quelle: "Die obere Hauensteinlinie - Bahnbauten seit 1853", Architektur- und Technikgeschichte der Eisenbahnen in der Schweiz, Band 2, 

Scheidegger& Spiess Verlag, Zürich 2009. ISBN 978-3-85881-287-2


Unterführung Milchgasse
Kilometer 35.508
Adresse Milchgasse
Baujahr, Umbau 1854-1858
Bauherrschaft SCB
Ingenieur, Baufirma Karl von Etzel, Baur & Comp., Trimbach
 
Die Unterführung entspricht den "Normalien für gewölbte Brücken und Durchlässe" der SCB, ist im unsprünglichen Zustand erhalten und wurde 2006 saniert.

Quelle: "Die obere Hauensteinlinie - Bahnbauten seit 1853", Architektur- und Technikgeschichte der Eisenbahnen in der Schweiz, Band 2, 

Scheidegger& Spiess Verlag, Zürich 2009. ISBN 978-3-85881-287-2


Passerelle
Kilometer 35.738
Adresse Passerellenweg
Baujahr, Umbau 1903
Bauherrschaft SBB
Baufirma Bosshard & Co., Näfels
 
Die Fussgängerpasserelle liessen die SBB 1903 "behufs Unterdrückung des dortigen Fusswegüberganges" über die Geleise bauen. Die genietete Stahlfachwerkkonstruktion liegt bergseitig auf einem Fundament im Hang auf, talseitig auf einem Gerüst mit zweiläufiger Treppe.

Quelle: "Die obere Hauensteinlinie - Bahnbauten seit 1853", Architektur- und Technikgeschichte der Eisenbahnen in der Schweiz, Band 2, 

Scheidegger& Spiess Verlag, Zürich 2009. ISBN 978-3-85881-287-2


Altes Stationsgebäude
Kilometer 35.825
Adresse bei Passarellenweg 6
Baujahr, Umbau 1915
Bauherrschaft SBB
Architekt Friedrich Frey
 
Das Stationsgebäude von 1915 ist der gleiche Normbau, den die SBB auch in Rümlingen und Buckten errichteten. Wie dort auch wurde der ursprüngliche offene Unterstand mit einer Fensterfront geschlossen. Die Station wurde 1960 vom Sonnrain an die Marenstrasse verlegt. Das alte Stationsgebäude gehört heute als Gartenhaus zum ebenfalls verkauften ehemaligen Bahnwärterhaus daneben. Es erhielt auf der Westseite einen Anbau, die roten Klappläden sind verschwunden, ebenso die rote Bemahlung der gesägten Dekorationen an der Dacheinfassung. Dafür ist auf der östlichen Stirnseite noch eine original Stationstafel angebacht.

Quelle: "Die obere Hauensteinlinie - Bahnbauten seit 1853", Architektur- und Technikgeschichte der Eisenbahnen in der Schweiz, Band 2, 

Scheidegger& Spiess Verlag, Zürich 2009. ISBN 978-3-85881-287-2


Bahnwärterhaus bei alter Station
Kilometer 35.838
Adresse Passerellenweg 6
Baujahr, Umbau 1857/58, umgebaut
Bauherrschaft

SCB, SBB, privat

Architekt, Baufirma Ludwig Maring, Baur & Comp., Trimbach
 
Das ehemalige Bahnwärterhaus wurde stark ausgebaut. Es erhielt einen Windfang, der Anbau wurde über die ganze Haustiefe verlängert, das Obergeschoss mit waagrechten Brettern verschalt, das Dach mit neuen Flachfalzziegeln gedeckt (siehe auch Thürnen und Diepflnigen).

Quelle: "Die obere Hauensteinlinie - Bahnbauten seit 1853", Architektur- und Technikgeschichte der Eisenbahnen in der Schweiz, Band 2, 

Scheidegger& Spiess Verlag, Zürich 2009. ISBN 978-3-85881-287-2


Grab der Opfer der Tunnelkatastrophe
Adresse Friedhof, Marenstrasse
Baujahr, Umbau 1860, 1866
Bauherrschaft

SCB

Architekt, Baufrima

Bauadjunkt N. Tschuy,

Solothurner Steinhauermeister Urs Bargetzi, Solothurn

 
Das Grabmal für die Opfer der Tunnelkatastrophe vom Mai und Juni 1857 stiftete die SCB, es gehört der Einwohnergemeinde Trimmbach. Der Steinsockel trug zunächst ein Eisenkreuz, das 1866 vom Wind beschädigt und durch ein Kreuz aus Solothurner Stein ersetzt wurde. Vier Marmortafeln auf dem Sockel wurden 1938 erneuert; sie tragen u.a. die Namen der Opfer. Auf dem Friedhof steht auch ein Gedenkstein für die zwölf Arbeiter, die 1912-1915 beim Bau des Basistunnels starben.

Quelle: "Die obere Hauensteinlinie - Bahnbauten seit 1853", Architektur- und Technikgeschichte der Eisenbahnen in der Schweiz, Band 2, 

Scheidegger& Spiess Verlag, Zürich 2009. ISBN 978-3-85881-287-2


Neues Stationsgebäude
Kilometer 36.277
Adresse bei Marenstrasse 47
Baujahr, Umbau 1960
Bauherrschaft

SBB

Architekt Josef Rieser
 
1960 wurde die Station Trimbach auf Wunsch der Gemeinde vom Sonnrain 500m nach Osten an den Bahnübergang Marenstrasse verlegt, da im Westen Trimbachs mehr Häuser entstanden waren und die Station dort besser erreichbar war. Das neue Stationsgebäude entsprach demjenigen in Diepflingen von 1953, war jedoch verputzt und ohne Steinverkleidung. Später wurde es um einen Dienstraum erweitert.

Quelle: "Die obere Hauensteinlinie - Bahnbauten seit 1853", Architektur- und Technikgeschichte der Eisenbahnen in der Schweiz, Band 2, 

Scheidegger& Spiess Verlag, Zürich 2009. ISBN 978-3-85881-287-2


Bahnwärterhaus Marenstrasse
Kilometer 36.249
Adresse Marenstrasse 47
Baujahr, Umbau 1858, umgebaut
Bauherrschaft

SCB, SBB, privat

Architekt, Baufrima Ludwig Maring, Baur & Comp., Trimbach
 
Das ehemalige Bahnwärterhaus mit Blick über Trimbach und Olten wurde den Normalplänen von Maring erstellt. Trotz späteren Eingriffen ist das Gebäude sofort als Bahnwärterhaus erkennbar und bildet zusammen mit dem Bahnübergang und der Station auf der anderen Gleisseite ein bahngeschichtliches Ensemble.

Quelle: "Die obere Hauensteinlinie - Bahnbauten seit 1853", Architektur- und Technikgeschichte der Eisenbahnen in der Schweiz, Band 2, 

Scheidegger& Spiess Verlag, Zürich 2009. ISBN 978-3-85881-287-2


Bahnwärterhaus Akazienweg
Kilometer 36.804
Adresse Akazienweg 32
Baujahr, Umbau 1858, umgebaut
Bauherrschaft

SCB, SBB, privat

Architekt Ludwig Maring, Baur & Comp., Trimbach
 
Das ehemalige Bahnwärterhaus wurde nach den SCB-Normalplänen von Ludwig Maring erstelle und ist noch vergleichsweise nah am Originalzustand. Der Eingang wurde später auf eine Seite verlegt, Küche und Bad in den Anbau erweitert, das Obergeschoss verputzt Siehe auch Thürnen und Diepflingen).

Quelle: "Die obere Hauensteinlinie - Bahnbauten seit 1853", Architektur- und Technikgeschichte der Eisenbahnen in der Schweiz, Band 2, 

Scheidegger& Spiess Verlag, Zürich 2009. ISBN 978-3-85881-287-2


Unterführung Winznauerstrasse
Kilometer 36.925
Adresse Winznauerstrasse
Baujahr, Umbau 1975
Bauherrschaft

SBB

 
1975 wurde der schmal gewordene Durchlass im Bahndamm durch einen Hohlkastenträger aus Stahlbeton ersetzt.

Quelle: "Die obere Hauensteinlinie - Bahnbauten seit 1853", Architektur- und Technikgeschichte der Eisenbahnen in der Schweiz, Band 2, 

Scheidegger& Spiess Verlag, Zürich 2009. ISBN 978-3-85881-287-2


Industriegleisbrücke
Kilometer 36.98
Adresse bei Industriestrasse 33
Baujahr, Umbau 1940
Bauherrschaft

SBB

 
1970 bauten die SBB ein Gleis zur Erschliessung des Gebiets Grossfeld als Industriegebiet. Es zweigt unmittelbar nach der Aarebrücke ab und überquert die Industriestrasse auf einem Stahl-Vollwandträger mit querliegenden Stahlschwellen. Wegen kriegsbedingtem Stahlmangel wurde vermutlich ein alter Träger wiederverwendet und an beiden Enden mit verschraubten Verlängerungen versehen. 2002 kamen seitliche Laufstege aus Stahl hinzu.

Quelle: "Die obere Hauensteinlinie - Bahnbauten seit 1853", Architektur- und Technikgeschichte der Eisenbahnen in der Schweiz, Band 2, 

Scheidegger& Spiess Verlag, Zürich 2009. ISBN 978-3-85881-287-2


Tannwaldbrücke
Kilometer 37.149
Adresse Gösgerstrasse, Olten
Baujahr, Umbau 1854-56, 1892, 1938, 1942
Neubau 1952
Bauherrschaft

SCB, SBB

Ingenieur, Baufirma

Altbau: Karl von Etzel, Niklaus Riggenbach, SCB-Hauptwerkstätte Olten

Ingenieur, Baufirma Neubau: Rudolf Becker, SBB, Wartmann & Co., Brugg
 
Der schwierige Aareübergang bildete ein eigenes Baulos. Die von Karl Etzel entworfene und 1854-56 unter Niklaus Riggenbach gebaute Tannwaldbrücke war zweispurig, 103m lang, 7.2m breit und 412 Tonnen schwer. Die drei Öffnungen mit einer lichten Weite von 31,5m waren von je fünf Bogen aus Schweisseisen überspannt. Die Bauteile wurden in der SCB-Hauptwerkstätte Olten hergestellt. Die Konstruktion lag auf zwei aus Kalksteinen gemauerten Pfeilern im Fluss und pfeilartigen Widerlagern an den Ufern auf. Sie war ein Novum. Bis dahin wurden längere Eisenbahnbrücken als Parallelfachwerkträger mit mehreren Streben gebaut ("Eisengitterbrücken"), so etwa 1854 die bis heute erhaltene Frenkenbrücke bei Liestal. Wegen der immer schwereren Loks musste die Tannwaldbrücke 1892 verstärkt werden. Doch die Tragfähigkeit litt und nahm weiter ab, für das Gewicht der elektrischen Loks reichte sie nicht mehr. 1952 ersetzte ein Vollwandträger die Bogenbrücke, auch er ein Pionierbau. Enwurf und Bauleitung lagen in den Händen von Rudolf Becker, Chef der Sektion Brückenbau in der Bauabteilung der SBB-Kreisdirektion II. Die vollwandige, parallelgutige Stahlkonstruktion lieferte Wartmann & Co. in Brugg. Zwei 2.8m hohe Träger sind alle 6 Meter durch Fachwerk-Querverbände und durch den Verbund mit dem Schottertrog aus Eisenbeton ausgesteift. Sie liegen auf an alten Pfeilern auf, die zu diesem Zweck auf der Ostseite auf die richtige Höhe zurückgebaut wurden. Die einzeln angelieferten, 42 m langen Trägerteile wurden erstmals in Europa durch elektrische Schweissung und nicht durch Nieten verbunden.

Quelle: "Die obere Hauensteinlinie - Bahnbauten seit 1853", Architektur- und Technikgeschichte der Eisenbahnen in der Schweiz, Band 2, 

Scheidegger& Spiess Verlag, Zürich 2009. ISBN 978-3-85881-287-2


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"Die obere Hauensteinlinie - Bahnbauten seit 1853", Architektur- und Technikgeschichte der Eisenbahnen in der Schweiz, Band 2, 

Scheidegger& Spiess Verlag, Zürich 2009. ISBN 978-3-85881-287-2

 

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