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Gewässer "Läufelfingen"

 

Heimatkunde. Beschreibende und geschichtliche Darstellung der Gemeinde Läufelfingen. 1865 von Lehrer H. Buser

 

Eine Zierde des Tales war die in letzter Zeit berühmt gewordene Homburgerbachquelle, die bis am Fusse des Hauensteins nächst der alten Landstrasse unter dem Auchfeld hervorquoll. Infolge des Tunnelbaues durch den Hauenstein wurde sie abgegraben, versiegte am 30. Dezember 1856 gänzlich und ihr Wasser ergoss sich von dort an in den Tunnel und floss der Aare zu. Auch noch andere Quellen wurden abgegraben. (Siehe Mehreres hierüber im geschichtlichen Teil: Homburgerbachprozess). Der Pulvisei- oder Hauensteinbach, ein früherer Zufluss der Gipsquelle, ist und in Verbindung mit dem Adlikerbächlein und anderen zum Hauptgewässer geworden und nimmt im Dorfe östlich den Wisenbergbach und südlich den Gsiegbach auf, von welchen der letztere mehrere romantische Wasserfälle bildet. Noch mehrere andere, wie das Hirzen-, Eichhalden- und Höllbächlein, fliessen in das Hauptbett, aber man sieht, das der Homburgerbach nicht mehr der gleiche ist, wie vor 1856. Es fehlt die frühere Klarheit, Beständigkeit und lustige Bewegung seiner Wasser und trübe, matt und träge schleicht der seiner Hauptader beraubt Bach einher. Aber es soll wieder besser kommen, wird doch Tag und Nacht daran gearbeitet, die sogenannten kalten Quellen durch einen Stollen wieder dem Homburgertal zuzuführen.

 

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